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Langzeit-Bericht

So meine lieben Symbi-Freunde,

ich fahre nun unseren Symbioz seit einem guten Jahr, der Kilometerstand beträgt so knapp 10.000km.
Daran erkennt ihr schon, dass wir nicht unbedingt Vielfahrer sind. Unsere meisten Strecken legen wir innerorts zurück, zur Arbeit, Einkaufen, Kita / Schule. Dazu kommen ein paar längere Autobahnfahrten pro Jahr.

Ich denke das ist nun eine schöne Gelegenheit, um die Sachen die mir gefallen und die mich stören revue passieren zu lassen... also, steigen wir ein 🙂

Positiv hervorheben möchte ich:
+ Geringer Verbrauch: die 4,5 l/100km kriegt man tatsächlich ganz gut hin, wenn man einigermaßen zurückhaltend fährt. Sogar auf der Autobahn, wenn man unter 130 km/h bleibt
+ Ausreichender Kofferraum: für unsere Urlaube mit zwei kleinen Kindern reicht der Kofferraum gut zu; besonders hilfreich ist der zweite Ladeboden. Der Kofferraum ist voll, aber nicht gepresst (die variable Rückbank habe ich bislang tatsächlich nur beim Transport größerer Teile benötigt)
+ GAS Integration (Google Automotive Services): liebe ich. Das funktioniert gut, einfach, reibungslos.. kein Stress
+ Beschleunigung in der Stadt -> durchaus angenehm und ausreichend
+ das Fahrgefühl finde ich auch angenehm: entspannt, bequem, guter Überblick
+ Tempomat: schön piano, auch dann wenn sich jemand vor einen setzt, dann geht das Ding nicht voll in die Eisen 👍
+ Fahrstufe B: nutze ich super gerne in der Stadt.. ermöglicht fast schon One-Pedal-Driving

Was mich stört:
- Schaltverhalten um die 50km/h herum; bei einem Handschalter würde man bei dem Motorgeräusch schon zweimal hochgeschalten haben.. der Symbi geht verlässlich aber erst bei ~57km/h in den nächsten Gang. Manchmal auch schon früher, es kommt halt stark darauf an (Ladestand Batterie, Außemtemperatur, gerade geforderte Last, ...). Insgesamt würde ich mir aber gerade um die 50km/h herum wünschen, wenn er früher hoch schalten würde
- Verzögerung bei Bleifuß: gerade auf der Autobahn, wenn man mal spontan Leistung braucht ists Essig, weil er etwa 2s braucht, bis er anzieht, wenn man voll druchdrückt... ich glaube das ist kein Symbioz-"Problem", sondern liegt einfach an der E-Tech Technologie
- kurze Gurtanschnaller im Fond: wir haben zwei kleine Kinder; deren etwas breitere Kindersitze drücken die Gurtanschnaller so blöd zur Seite, dass es nicht so easy ist, sie anzuschnallen wie in unserem Astra vorher; die Große kriegt es nun schon ganz okay selbst hin... friemelig ist es trotzdem
- Anzeige des Durchschnittsverbrauchs: die geht immer mal wieder flöten. Vielleicht liegt das auch an Profilwechsel zwischen meiner Frau und mir.. aktuell versuchen wir auf einem Profil zu bleiben, mir zwei unterschiedlichen Streaming-Apps für die individuelle Musik (Grund #1 für den Profilwechsel)
- im Winter: gerade bei Kurzstrecken, wenn Motor und Batterie noch kalt sind und man auf "B" fährt, wird die Batterie recht schnell auf 100% geladen, da der E-Motor gerade am Anfang dann noch nicht anspringt; wenn die Batterie jedenfalls voll ist, rekuperiert der Wagen logischerweise nicht mehr.. man ist dennoch in "B" unterwegs, und auf einmal ist die Bremswirkung, wenn man vom Gas geht, eine andere als man es gewöhnt ist... das ist nicht zwingend schlimm, es ist mir aber als etwas nervig aufgefallen

Insgesamt finde ich unsere Symbi klasse, auch wenn das Schaltverhalten manchmal minimal nervt. Dafür überwiegen die positiven Aspekte, und ich schaue ihn jedes Mal sehr gerne an 😀
(Vielleicht ergänze ich noch was, wenn mir mehr einfällt :))

Danke für deinen sehr interessanten Bericht! Bin gespannt, wie sich der 160er schlägt und ob es Unterschiede gibt.

Vor allem beim Motor und dem Schalterverfahren in der Stadt würde mich auch interessieren, ob sich etwas getan hat. Ich habe ja noch die 145 Version. 

Was hält allgemein cool wäre, wenn man einen Ticken mehr Steuerungsmöglichkeiten mit der ganzen Strom Geschichte hätte.. also zwei, drei Regler.. für Schalterverfahren, wie weit runter die Batterie gehen darf und sowas..

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